Fehler vermeiden/ exakt messen


Wie man beginnt

Messgeät einschalten (großer Knopf)

 

  • Waschen und trocknen Sie Ihre Hände sorgfältig
  • Prüfen Sie das Haltbarkeitsdatum der Teststreifen (befindet sich auf dem Etikett des Behälters)
  • Halten Sie die Ein/Aus Taste beim Einschalten gedrückt und überprüfen Sie die korrekte Funktion der Anzeige. Lassen sie dann die Taste wieder los. Das Messgerät ist nun eingeschaltet. 
    • Wenn "E-1" (Fehlermeldung: Gerätetemperatur ist außerhalb des Betriebstemperaturbereiches von 10°C -35°C) angezeigt wird, gehen Sie an einen Platz mit einer Temperatur innerhalb des Betriebstemperaturbereiches.
      Versuchen Sie nicht das Messgerät künstlich zu erwärmen (Föhn) oder abzukühlen (Kühlschrank).
    • Wenn das Messgerät einen schnellen Temperaturwechsel erfährt (von draußen nach innen), lassen Sie es sich mindestens 5 min (optimal 30 min) an die Umgebungstemperatur anpassen, bevor Sie eine Messung vornehmen.
  • Vermeiden Sie beim Messen Plätze
    • an denen es windig ist,
    • vor einem Heizgerät oder einer Klimaanlage,
    • wo viele Menschen beisammen sind.

Kalibrierung prüfen
Kalibrierungscodes auf Messgerät und Teststreifenbehälter vergleichen
  • Überprüfen Sie, ob der Code auf dem Teststreifenbehälter, aus dem Sie den Teststreifen entnehmen möchten, mit der Codeeinstellung auf dem Messgerät übereinstimmt.
    • Stimmt er nicht überein, halten Sie die C-Taste gedrückt und blättern Sie mit der > Taste zu dem Code.
      TIPP: Halten Sie die > Taste gedrückt, wird das Blättern schneller.
    • Lassen Sie die C-Taste wieder los.
       

Teststreifen einführen
Einführen des Teststreifens in die Schnittstelle am Messgerät
  • Führen Sie den Teststreifen mit den Goldkontakten voran und dem Aufdruck nach oben weisend in das Messgerät ein
    • Bei korrektem Einführen hören Sie einen Ton
    • Stecken Sie den Teststreifen nicht mehrfach ein!
      Mehrfaches Stecken kann die Kontakte des Teststreifens beschädigen

 


Stechen
Auslösen der Lanzette

Lesen Sie zum
Thema "Stechen"
auch die
"Hinweise zur
Benutzung der
Stechhilfe"
  • Schrauben Sie die Stechhilfe auf
  • Setzen Sie eine neue, sterile Lanzette ein
  • Drehen Sie die Schutzkappe ab
  • Schrauben Sie Stechhilfe zu und spannen Sie sie
  • Lassen Sie die zu stechende Hand etwas herunterhängen, oder schleudern Sie sie aus (das bringt mehr Blut in die Finger und vereinfacht die Blutentnahme)
  • Prüfen Sie die Einstellung der Stechtiefe am Einstellring
    • Stufe 2 für normale Haut (AutoLancet Stechhilfe)
    • Verspüren Sie Schmerzen beim Stechen, versuchen Sie es mit einer niedrigeren Einstellung.
    • Verwenden Sie die 3-fach facettierten GlucoSmart Lanzetten
  • Lösen Sie die Stechhilfe aus
    • Vermeiden Sie die empfindlichen Fingerkuppen, stechen Sie seitlich
    • Nutzen Sie vorzugsweise nicht Daumen und Zeigefinger, die Sie zum Greifen verwenden.

Probengewinnung
Blutprobe vom Finger seitlich am Teststreifen antragen
  • Streichen Sie das Blut mit beiden Daumen von der Fingerwurzel her in Richtung Einstichstelle, bis ein kleiner Tropfen entsteht. Drücken Sie nicht an der Austrittsstelle, da sonst Gewebsflüssigkeit austreten könnte und die Messung verfälschen kann.
  • Führen Sie den Tropfen seitlich an die Kapillare, halten Sie dabei den Teststreifen fast parallel zur Hautoberfläche, so dass die Kapillaröffnung nicht durch die Haut verschlossen werden kann. Die Stelle für den korrekten Blutantrag an der Kapillare ist mit einem Zeigefinger markiert.
    Wenn das Blut schnell eingesaugt wird bis der Messcountdown beginnt, ist die statistische Abweichung des Messergebnisses von einer Referenzmessung sehr gering (bei GlucoSmart i.d.R. unter 5%)!

    Zur Information: Die Messergebnisse von Blutzuckermessgeräten zur Eigenanwendung müssen gemäß Norm EN ISO 15197:2003 zu 95%:
    - im Messbereich < 75mg/dl (4,2mmol/l) innerhalb von +/- 15mg/dl (0,83mmol/l) und
    - im Messbereich >/= 75mg/dl (4,2mmol/l) innerhalb von +/- 20%
    vom  Referenz-Laborwert (Zielwert) liegen.
    Institutionen in Deutschland (z.B. Laboratorien) für welche die Vorgaben der Bundesärztekammer gelten, beachten bitte die aktuelle RiliBÄK (Richtlinie der Bundesärztekammer).

    Hinweise:.

    • Kundenbeschwerden bezüglich der Genauigkeit haben Ihre Ursache meist in der falschen Anstellung des Teststreifens zum Bluttropfen
      (Senkrecht zur Fingeroberfläche ist falsch! Sie verschließen so eventuell die Öffnung der Kapillare).
    • Wenn eine ausreichende "Blutkugel" zur Verfügung steht, erhalten Sie exakte Messergebnisse.
    • Da der Messprozess bei Bluteintritt beginnt, ist kein Nachdosieren erlaubt, da dies das Messergebnis verfälschen würde! Wenn das große Sichtfenster nicht vollständig gefüllt ist, wiederholen Sie die Messung bitte mit einem neuen Streifen.
    • Es wurde hinreichend Blut für eine korrekte Messung abgegeben, wenn das rechte, große Sichtfenster vollständig gefüllt ist (2,5µl Blutprobenmenge). Kontrollieren Sie daher das große Sichtfenster. Ist das linke, kleine Sichtfenster ebenfalls gefüllt, wurden 4µl Blut abgegeben.
  • Legen Sie das Messgerät während des Messcountdowns vorsichtig ab, da Schock oder Vibrationen falsche Messergebnisse verursachen können.

 x = falsch!