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Wenn Sie hier nicht beantwortete technische
Fragen zum Messen von Blutzucker mit unserem Blutzucker Messsystem haben,
werden wir Sie Ihnen gerne beantworten. Unter
Kontakt finden Sie unsere Telefonnummer oder e-Mail. |
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Warum
schaltet sich das GlucoSmart Blutzuckermessgerät nicht automatisch beim
Einschieben des Streifens ein? |
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Zu einer zuverlässigen Messung gehört die
vorherige Überprüfung der Funktion der Anzeige. Diese Sichtkontrolle erfolgt
in der Regel nur, wenn der Ein/Aus-Schalter gedrückt wird. Bei der
automatischen Einschaltung beim Einschieben des Teststreifens wird dieser
Schritt i.d.R. übersprungen. Um die Funktionsprüfung der Anzeige durch den
Benutzer sicherzustellen, wurde auf die automatische Geräteeinschaltung bei
GlucoSmart verzichtet. |
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Wie lange sind die Teststreifen nach dem Öffnen des
Teststreifenbehälters verwendbar? |
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4 Monate, wenn
- der Behälter nach der Entnahme des
Teststreifens gleich wieder geschlossen wird und
- der Behälter nicht schnellen
Temperaturwechseln von warm nach kalt ausgesetzt wird, die zum
Kondensieren der Luft innerhalb des Teststreifenbehälters führen können.
(Erklärung: Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft.
Testen Sie also Ihren Blutzucker im Sommer bei 30°C Außentemperatur und
einer hohen Luftfeuchtigkeit und legen dann den Teststreifenbehälter
sofort in einen Kühlschrank, kann es zur Kondensation (Bildung von
Wassertropfen) im Behälter und an den Teststreifen kommen, da das
Trocknungsgranulat im Boden des Teststreifenbehälters die Feuchtigkeit
nicht so schnell der Luft im Teststreifenbehälter entziehen
kann. Die Teststreifen werden unbrauchbar.
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Warum gilt für die Teststreifen ein Bereich
(von 2,5 - 4µl) für die erforderliche Blutprobenmenge? |
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Bei der Entwicklung des Gerätes und der
Teststreifen hatte die einfache Handhabbarkeit neben der
Nutzungssicherheit die höchste Priorität. Daher ist die Breite der Streifen
meist größer als bei anderen Systemen. Da die Kapillare aus
produktionstechnischen Gründen über die gesamte Breite des Streifes
verläuft, ist sie entsprechend lang und kann insgesamt 4 µl Blut aufnehmen.
Um eine korrekte Messung durchzuführen, reicht aber eine Menge von 2,5 µl
Blut aus. Diese Blutmenge muss auf der rechten Seite des Teststreifens
(zur Füllung des großen Sichtfensters) angetragen werden. Die Stelle ist mit einem
Zeigefinger auf dem Teststreifen markiert. Wurde ausreichend Blut
eingesaugt, ist das rechte, große Sichtfenster vollständig gefüllt. |
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Warum sind Teststreifen nur begrenzt
haltbar? |
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Die GlucoSmart Teststreifen beinhalten eine
chemische Substanz, die den Blutzucker der Blutprobe im Rahmen der
Blutzuckerbestimmung oxidieren. Diese chemische Substanz reagiert ebenfalls
mit (Kondens-) Wasser bzw. der Luftfeuchtigkeit. Zwar ist im Boden des
Teststreifenbehälters ein Trocknungsgranulat eingebracht, das die bei der
Entnahme des Teststreifens aus dem Behälter eindringende Luftfeuchtigkeit
wieder entzieht, dies ist aber nur so lange möglich, bis die
Aufnahmefähigkeit des Trocknungsgranulats erschöpft ist.
Einfach erklärt:
Enthält die Luft im Teststreifenbehälter
eine ausreichende Konzentration Feuchtigkeit, vollzieht sie eine chemische
Reaktion mit der chemischen Substanz. Bei Abgabe einer Blutprobe findet dann nicht
mehr die erforderliche chemische Reaktion mit dem Blut statt. Das Resultat
dieses Vorganges ist ein fehlerhafter Messwert. Für die GlucoSmart
Teststreifen wurde eine Haltbarkeit von 4 Monaten nach dem ersten Öffnen des
Teststreifenbehälters festgelegt. Voraussetzung für diese Haltbarkeitsdauer
ist, dass
- der Behälter nach der Entnahme des
Teststreifens schnell wieder geschlossen wird und
- der Behälter nicht schnellen
Temperaturwechseln von warm nach kalt ausgesetzt wird, die zum
Kondensieren der Luft innerhalb des Teststreifenbehälters führen können.
(Erklärung: Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft.
Testen Sie also Ihren Blutzucker im Sommer bei 30°C Außentemperatur und
einer hohen Luftfeuchtigkeit und legen dann den Teststreifenbehälter
sofort in einen Kühlschrank, kann es zur Kondensation (Bildung von
Wassertropfen) im Behälter und an den Teststreifen kommen, da das
Trocknungsgranulat im Boden des Teststreifenbehälters die Feuchtigkeit
nicht so schnell der Luft im Teststreifenbehälter entziehen
kann. Die Teststreifen werden unbrauchbar.
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Wie kann ich überprüfen, ob meine Teststreifen noch
funktionieren? |
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Haben Sie Grund zum Zweifel, dass Ihre Teststreifen nicht
mehr richtig messen, weil sie z.B. längere Zeit einer Temperatur über 30° C
ausgesetzt waren, oder Sie den Teststreifenbehälter offen gelassen haben,
können Sie deren Funktion mit der GlucoSmart Kontroll-Lösung überprüfen.
Kontroll-Lösungen anderer Herstellers sind hierzu nicht geeignet!
Der Test sollte zur Verifizierung mit mindestens drei Teststreifen durchgeführt werden,
um eine zuverlässig Aussage über den Zustand aller Streifen in einem
Teststreifenbehälter zu erhalten. |
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Meine Messergebnisse unterscheiden sich von
meinem Labor Messergebnis, ist mein Messgerät fehlerhaft? |
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Blutzucker messen ist
eine anspruchsvolle Messaufgabe, da Blut ein sehr
komplexes Medium ist und viele Einflussmöglichkeiten auf den
Messwert bestehen. Dazu zählen im
Wesentlichen:
- die Umgebungstemperatur
- die
Meßsystemtemperatur
Umgebungstemperatur und Meßsystemtemperatur sollten übereinstimmen
Optimale Messergebisse mit der geringsten Abweichung werden z.B. mit
GlucoSmart bei 25°C erzielt
-
Hämatokritwert (Anteile an Körpern im Blut)
Dieser Wert kann z.B. bei zu wenig Flüssigkeitsaufnahme (trinken) die
Grenzen für eine genaue Messung überschreiten. Ein zu hoher Hämatokritwert
erhöht die Messwertabweichung.
- Wenn Sie
die Messwerte eines Laborsystems mit denen Ihres Messgerätes vergleichen
möchten, so achten Sie bitte darauf, dass auch das Labormessgerät ihr
Vollblut misst und nicht evtl. ihr "gereinigtes Blut (nur die
Blutflüssigkeit)" = Blutplasma. Hier können Ursachen für die Abweichung
Ihrer Labor- und GlucoSmart Messwerte liegen.
-
Gewebsflüssigkeit, die meist durch das Herausdrücken von Blut an den
Einstichstellen heraustritt. (Immer mit beiden Daumen am Finger entlang
von der Fingerwurzel bis zum letzten Fingerglied fahren, für ausreichend
Blut die Hand vor dem Stechen nach unten hängen lassen oder ausschütteln).
- Salze
oder sonstige Rückstände an der Entnahmestelle
Die Finger sollten gewaschen, mit Wasser abgespült und getrocknet sein.
Rückstände von Alkohol oder Desinfektionsmittel sollten ebenfalls keine
mehr vorhanden sein.
- Alter der
Blutprobe (Blutinhaltsstoffe "verzehren" die Glucose des Blutes mit der
Zeit)
Diese
Einflussfaktoren sind allen Blutzuckermessgeräten zur Selbstanwendung, die
auf elektrochemischer Basis arbeiten, gemeinsam und können sowohl
Schwankungen, als auch Abweichungen hervorrufen. Dies ist in der Fachwelt
allgemein bekannt und akzeptiert.
Meßsysteme, die unterhalb
einer maximal zulässigen Abweichung des Einzelwertes (Streuung) von
plus/minus 15 % liegen, erfüllen gemäß Richtlinie der
Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung quantitativer
laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen die Anforderungen der
Fachgesellschaften (deutsches Ärzteblatt 98, Heft 42, 19.10.2001, S. 1/2747
- 2759).
Um sicher zu sein, dass Ihr Messsystem
innerhalb des Toleranzbereiches misst, können
Sie es in regelmäßigen Abständen mittels von uns
angebotenen
Kontrolllösungen überprüfen.
Gemäß unserer internen Statistik liegen die von
GlucoSmart gemessenen Werte in der Regel besser als 8% Abweichung.
Wichtig: Man sollte auch
nie unterschiedliche Geräte zur Selbstmessung für einen Vergleich der
Genauigkeit heranziehen. Diese können auf unterschiedlicher Basis kalibriert
worden sein (Vollblut, Plasma oder ein Zwischenprodukt) und auch aufgrund
unterschiedlicher Meßmethoden und Reaktionsmittel abweichende Ergebnisse
ermitteln.
Der einzig sinnvolle Vergleich ist die Messung mit einem Labormessgerät, das
auf gleicher Basis kalibriert wurde (bei GlucoSmart Vollblut).
- Stellen Sie in diesem Fall sicher, dass
die Tests innerhalb von 30 Minuten durchgeführt werden. Die
Blutinhaltsstoffe verbrauchen die Blutglucose, was zu niedrigeren
Blutwerten bei der später durchgeführten Messung führt.
- Innerhalb von vier Stunden vor der Messung
sollten sie auf Blutzucker verändernde Nahrungsaufnahme (Wasser ist
erlaubt) verzichtet haben. Bei Nahrungsaufnahme wird der Anstieg der
Glucosewerte zuerst in dem Fingerbeerenblut und erst verspätet im Venenblut
bemerkbar. Hier können bei Nichtbeachtung Differenzen von bis zu 4mmol/l
zwischen den gemessenen Werten auftreten.
Aber auch wenn man diese Punkte beachtet,
können Differenzen aufgrund eines zu hohen Hämatokrit Wertes z.B. durch Dehydratation (Austrocknung durch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme) entstehen.
Es besteht eine "Umrechnungsmöglichkeit", um auf Plasma basierende
Laborwerte in "Vollblutmesswerte" umzurechnen.
Um ein Labor-Resultat eines Plasma messenden bzw. auf Plasma kalibrierten
Labormessgerätes mit dem Messresultat Ihres auf Vollblut kalibrierten
GlucoSmart Blutzuckermessgerätes zu vergleichen, müssen Sie zuerst das Laborresultat in ein
Vollblut-Resultat umrechnen. Teilen Sie hierzu das auf Plasma basierende Labor-Resultat durch 1,12.
Beispiel:
Wenn Ihr Labor-Resultat 6,6 mmol/l (120
mg/dl) ist, teilen Sie 6.6 mmol/l (120 mg/dl) durch 1.12, und Sie erhalten
5,9 mmol/l (107,14 mg/dl).
In diesem Beispiel bedeutet 5,9 mmol/l (107,14 mg/dl) das
Voll-Blut-Äquivalent zum Plasma-Resultat des Labors von 6,6 mmol/l (120
mg/dl). Sie vergleichen also das Labor-Resultat mit dem Wert von 5,9 mm/l
(107,14 mg/dl). Wenn das Messresultat Ihres Gerätes nun in einen Bereich von
5,6 mmol/l - 7,6 mmol/l (101 - 137 mg/dl) fällt (+/- 15%), wird es als
"genau" bezeichnet. |
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Ich habe Blut von der "falschen" (linken) Seite an den
Teststreifen angetragen, sind meine Messungen jetzt falsch? |
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Die Messung ist auch exakt, wenn von der linken (nicht mit
dem Finger Zeichen markierten) Seite des Teststreifens Blut angetragen wird.
Allerdings muss in diesem Fall die Kapillare voll gefüllt sein
(linkes, kleines und rechtes, großes Sichtfenster komplett rot).
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Kann man den Blutzucker mit GlucoSmart auch von venösem
Blut messen? |
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GlucoSmart Blutzuckermessgerät (Modell
AGM2100):
Will man venöses Blut messen, muss der Kalibrierungs-Code um
1 gegenüber dem Teststreifen-Code (befindet sich auf dem
Teststreifenbehälter) erhöht werden. D.h.:
- Kalibrierungs-Code zur Messung von kapillarem Blut
(Finger oder Ohrläppchen) = Code auf dem Teststreifenbehälter
- Kalibrierungs-Code zur Messung von venösem Blut (z.B.
von Venen am Arm abgenommen) = Code auf dem Teststreifenbehälter + 1
Achtung: Unter venösem Blut versteht
man nicht (wie bei manchen Butzucker-Messsystemen möglich) kapillares am Arm
entnommenes Blut!!!
Venöses Blut wird meist in Kliniken (z.B. im Rahmen der Dialyse) oder beim Legen
einer Infusion (z.B. vom Notarzt) zur Messung herangezogen.
GlucoSmart ® Plus Blutzuckermessgerät (Modell
AGM2200):
Venöses Blut kann ohne Anpassung des Codes gemessen werden. |
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Woran kann ich erkennen, dass genug Blut zur Messung
vorhanden ist? |
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GlucoSmart (Modell AGM2100)
Das Messgerät hat sicher ausreichend Blut zur Messung, wenn
das rechte Sichtfenster des Teststreifens vollständig gefüllt ist.
GlucoSmart ® Plus (Modell AGM2200)
Das Messgerät hat sicher ausreichend Blut zur Messung, wenn
das Sichtfenster des Teststreifens vollständig gefüllt ist. |
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Ich habe nicht genug Blut angetragen, kann ich
nachdosieren? |
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Vom Nachdosieren wird dringendst abgeraten, da
dies zu Fehlmessungen führen kann. Entnehmen Sie bitte den nicht vollständig
gefüllten Streifen und führen Sie die Messung mit ausreichend Blut und einem neuen,
unbenutzten Testsstreifen nochmals durch. |
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Geht der Messwertspeicher verloren, wenn die Batterien
gewechselt werden, oder Batterien leer sind? |
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GlucoSmart (Modell AGM2100)
Nein. Der Speicher ist resident und verliert
seine gespeicherten Messwerte selbst bei der Entnahme der Batterien über
einen längeren Zeitraum nicht.
GlucoSmart ® Plus (Modell AGM2200)
ACHTUNG, schalten Sie das Messgerät aus, bevor Sie die
Batterie tauschen! Der Speicher wird sonst gelöscht! |
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Schaltet sich das GlucoSmart Blutzucker Messgerät von
selbst wieder aus? |
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Fall A |
- Wird das Messgerät eingeschaltet und kein Teststreifen
eingeführt, meldet sich das Messgerät nach 30 Sekunden mit einem akustischen Signal.
- Nach weiteren 90 Sekunden ohne Benutzeraktion schaltet
sich das Gerät mit einer akustischen Meldung selbstständig aus.
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Fall B |
Wird das Messgerät eingeschaltet der Teststreifen eingeführt,
aber auf den eingeführten Teststreifen kein Blut aufgetragen, schaltet
sich das Messgerät nicht selbstständig aus, sondern wartet auf die Messung. |
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Fall C |
Wurde eine Messung durchgeführt, der benutzte
Teststreifen aber nicht entnommen, schaltet sich das Messgerät nicht
selbstständig aus, sondern wartet auf die Entnahme des benutzten Streifens. |
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Fall D |
- Wurde ein Teststreifen
aus dem Gerät entnommen, aber das Gerät nicht ausgeschaltet, meldet sich das Messgerät nach 30 Sekunden mit einem akustischen Signal.
- Nach weiteren 90 Sekunden ohne Benutzeraktion schaltet
sich das Gerät mit einer akustischen Meldung selbstständig aus.
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Ich bin dialysepflichtig und werde mit Peritoneal-Dialyse behandelt. Darf
ich GlucoSmart Blutzuckerteststreifen verwenden? |
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Bei der Peritonealdialyse von Diabetikern mit
Icodextrin-haltiger Dialyseflüssigkeit können die Blutzuckerwerte bei
Verwendung von Teststreifen mit dem Enzym Glucosedehydrogenase (GDH)
fehlerbehaftet sein.
Eine gängige Behandlungsform für Diabetes-Patienten mit terminaler
Niereninsuffizienz ist die Peritoneal-Dialyse.
Eine wachsende Zahl von Patienten benutzt mittlerweile Icodextrin-haltige
Dialyse-Flüssigkeit, die systemisch zu Oligosaccariden wie Maltose,
Maltotriose und Maltotetraose hydrolysiert wird. Diese interagieren mit
Blutzucker-Messverfahren, die das Enzym Glucosedehydrogenase (GDH)
verwenden! Hierbei besteht das Risiko, dass das Messergebnis zu hoch
ausfällt eine Hypoglykämie nicht erkannt wird. Bei folgenden
Blutzucker-Schnellmessverfahren (BM Accutest, ExacTech, Accu Chek Advantage
Glucotrend und auch GlucoSmart ® Plus) muss nach Herstellerangaben mit Icodextrin-Interferenzen
gerechnet werden.
Der Blutzuckerteststreifen für das Blutzuckermeßsystem GlucoSmart (Modell
AGM2100) verwendet das Enzym Glucoseoxidase (GO), welches Glucose spezifisch
nachweist! Blutzucker- Werte können deshalb mit den GlucoSmart (Modell
AGM2100) Teststreifen auch bei diesen Patienten präzise erfasst werden!
ACHTUNG! Das GlucoSmart ® Plus Blutzuckermessgerät (Modell
AMG2200) verwendet allerdings das Enzym
Glucosedehydrogenase (GDH). Mit diesem Enzym
kann zwar eine noch höhere Messgenauigkeit erzielt werden, es ist aber nicht
für die Diabetiker die mit Peritoneal-Dialyse behandelt werden geeignet.
Verwenden Sie statt dessen das GlucoSmart
Blutzuckermessgerät Modell AGM2100. |
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Ich habe mich mit einer bereits benutzten
Lanzette meines Bekannten gestochen. Kann ich mich infizieren? |
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Es besteht ein direktes Ansteckungsrisiko, wenn Sie eine
bereits von einer anderen Person benutzten Lanzette benutzen. Die Verpackung
dieser Lanzetten trägt eine durchgestrichene 2, der Hinweis für Produkte, die
ausschließlich zur einmaligen Verwendung bestimmt sind, zudem den Hinweis
"Steril" für sterile Produkte. Es sind nicht nur Infektionen, sondern auch
die Schädigung der Haut, die durch die einmalige Verwendung minimiert wird.
Bei mehrmaliger Verwendung verformt sich die Lanzettenspitze wie ein
Angelhaken und verursacht dadurch zusätzliche Hautschädigung, die zu einem
Sensibilitätsverlust in der betroffenen Hautregion führen kann. Gleiches
gilt für Insulinkanülen. |
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Dürfen
Neugeborene mit GlucoSmart Blutzuckermessgeräten gemessen werden? |
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Befinden sich zu viele bzw. zu wenige Festkörper im Blut, so wirkt sich dies
auf die Blutzuckerkonzentration der Blutprobenvolumens aus. Daher ist der
zulässige
Hämatokrit für Vollblut messende Blutzuckermessgeräte wie die GlucoSmart
Messsysteme (Anteil der Festkörper im Blut) eingeschränkt. Hämatokrit
Betriebsbereiche GlucoSmart Blutzuckermessgeräte
- GucoSmart Blutzuckermessgerät (Modell AGM2100): 30-55%
- GucoSmart ® Plus Blutzuckermessgerät (Modell AGM2200): 20-60%
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Normalwerte
Hämatokrit |
| Alter |
Hämatokrit |
| Neugeborene |
44-65 % |
| Neugeborene 2.- 6. Tag |
50-70 % |
| Neugeborene 14.-23. Tag |
42-62 % |
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Neugeborene 24.-37.Tag |
31-59 % |
| Neugeborene 40.-50. Tag |
30-54 % |
| Neugeborene 2-2,5
Monate |
30-44 % |
| Neugeborene 3-3,5 Monate |
31-43 % |
| 5 Monate - 13
Jahre |
32-44 %
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| Jungen bis 16 Jahre |
38-44 % |
| Mädchen bis 16 Jahre |
35-43 % |
| Erwachsene Frauen |
36-45 % |
| Erwachsene schwangere Frauen
(letztes Drittel) |
abfallend auf 34% |
| Erwachsene
Männer |
42-50 % |
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