A Arteriosklerose:
Ist der medizinische Fachausdruck für Gefäßverkalkung. Die Arteriosklerose ist eine typische Folgeerkrankung des Bluthochdrucks. Bei der Arteriosklerose lagert sich vor allem Cholesterin in den Gefäßwänden ab. Dort bilden sich mit der Zeit feste Beläge (Plaques), die zu einer schrittweisen Einengung des Gefäßes führen. Die Durchblutung wird in dem betroffenen Gefäß zunehmend verschlechtert.

AccessPoint
Relaisstation (vgl. Hub in einem LAN); verwaltet mehrere Funknetzwerkkarten oder WLAN´s

Ad-Hoc-Modus / Peer-to-Peer
WLAN von 2 oder mehr Computer ohne einen AccessPoint
Darunter versteht man ein einfaches peer-to-peer-Netzwerk, bei dem der erste Computer als Startpunkt dient. Alle anderen Computer, die danach gestartet werden, schließen sich diesem Netzwerk als gleichberechtigte Partner an. Die einzige Vorrausetzung ist, dass alle Netzwerkkarten für die gleiche Netzwerkkennung initialisiert werden. Jede Station kann dann mit jeder anderen kommunizieren, ohne dass dabei der Datenstrom über einen zentralen Access-Point (AP) geführt wird.
Diese Struktur wird bei kleineren Netzwerken angewandt, oder wenn z.B. während einer Besprechung ein Laptop-Netzwerk zum Datenaustausch aufgebaut wird. Generell ist diese Topologie für geringen Datendurchsatz und unkomplizierten Netzwerkaufbau gedacht.

Antennengewinn

Leistungssteigerung einer Antenne gegenüber einer Referenzantenne (Dipol, oder Isotrop-Strahler)

(Schlaf)-Apnoe:
Aus Arbeitshilfe des MDK ( Medizinische Dienst der Krankenkassen) ,,schlafbezogene Atemstörung zur sozialmedizinischen Begutachtung":
,,Gelegentliche Apnoen und Hypopnoen im Schlaf sowie zeitweiliges Schnarchen kommen bei den meisten Menschen vor und sind nicht bedenklich. Als pathologisch gilt ein Schlafapnoe-Syndrom, wenn innerhalb einer ausreichend langen Schlafphase pro Stunde durchschnittlich mindestens 10 Atemstillstände von 10 Sekunden Dauer oder mehr auftreten, häufig begleitet von einem Abfall der Sauerstoffsättigung von wenigstens 4 bis 5 Prozent. Auch eine geringere Anzahl von Apnoen kann jedoch eine therapeutische Intervention rechtfertigen, wenn die Zerstörung der Schlafarchitektur zu einer typischen psychophysischen Symptomatik führt. Sistiert die Atmung nicht, nimmt aber der Atemgasstrom um mehr als 50 Prozent ab, resultiert eine Hypopnoe. Fällt während der Apnoen bzw. Hypopnoen die arterielle Sauerstoffsättigung häufig und/oder erheblich unter der für hypoxisch-reologische Organschäden kritischen Grenze von 90 Prozent ab, muss ein erhöhtes Kardiovaskuläres Risiko angenommen werden.
Schlafbezogene Atemstörungen können mit (obstruktives Schnarchen/obstruktive Apnoe) und ohne Obstruktion der oberen Atemwege vorkommen. Zu letzteren zählen die alvioläre Hypopventilation bei Ausdruck einer erschöpften Atempumpe bei muskoloskelettaren euromuskulären, zerebralen, pneumologischen und kardiovaskulären Erkrankungen sowie die zentrale Apnoe (fehlender Atemantrieb mit Sistierung der Zwerchfellatmung.)"
Haben Sie bei diesen vielen Fachbegriffen alles verstanden?

Sicher nicht sofort alles, dieser Definitionshinweis soll auch behandelnde Arzte auf ein Krankheitsbild aufmerksam machen, das häufig bei der Diagnose nicht beachtet wird. Vereinfacht ausgedrückt heißt dies:
Schlafapnoe bedeutet Atemstillstand im Schlaf. Die Sauerstoffversorgung verschlechtert sich. Der Schlaf ist leicht. Die Betroffenen werden immer wieder wach, machen einige Atemzüge und dann geht alles von vorne los: Atemstillstand, wach werden, atmen, weiterschlafen.
Weil immer wieder gefragt wird, welches die Anzeichen für eine obstruktive Schlafapnoe sind, veröffentlichen wir nachstehend einige Beispiele:
  • Starkes, unregelmäßiges Schnarchen mit mehr als 10 Atempausen pro Stunde und einer Dauer von mehr als 10 Sekunden (Anhaltswerte);

  • lautes Schnarchen, das zu Wachreaktionen führt;

  • Unausgeschlafenheit, Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Konzentrationsmangel am folgenden Tag;

  • Schnarchen im Intervall, d.h. im normalen Schlaf treten plötzlich schnappende Schnarchtöne auf. Nach einer Atempause öffnet sich dann bei tiefer Einatmung der Nasen-Rachenraum mit einem ,Schnarchton"; durch diese Weckreaktion wird der normale Schlafablauf mit Traum- und Tiefschlafphasen erheblich gestört;

  • Konzentrationsschwäche und Leistungsminderung im Arbeitsleben und in der Freizeit;

  • ausgeprägte Tagesmüdigkeit bis hin zum Schlafzwang insbesondere bei monotonen Tätigkeiten (z.B. bei langen Autofahrten, bei Arbeiten am Schreibtisch, beim Lesen);

  • Probleme im Beruf, Familie und Freundeskreis z.B. durch Antriebsarmut, Schwerfälligkeit, verminderte Einsatzbereitschaft und ständige Müdigkeit;

  • Depressionen und Potenzstörungen;

  • gesteigerte Reizbarkeit;

  • unruhiger Schlaf, nächtliches Schwitzen und vermehrtes Wasserlassen.

Liegen solche Symptome vor, suchen Sie bitte Ihren Hausarzt oder Facharzt auf und machen Sie ihn auf Ihren Verdacht einer möglichen Schlafapnoe-Erkrankung aufmerksam. In einem Schlaflabor kann dann festgestellt werden, ob eine Schlafapnoe-Erkrankung vorliegt.

Quelle: Schlafapnoe Aktuell; Heft 8; Mai 1999; Hrsg: VDK-Fachverband Schlafapnoe/Chronische Schlafstörungen

 

Adipositas:
Fettsucht

B
Belastungs-EKG (Ergometrie):
Ein Belastungs-EKG ist die Aufnahme eines Elektrokardiogramms unter einstellbaren Belastungen des Patienten. Aus dieser Untersuchung lassen sich bestimmte Kreislauferkrankungen oder sogar organische Erkrankungen erkennen. In der Sport- oder Arbeitsmedizin lässt sich der aktuelle Trainingszustand oder eine evtl. Arbeitseinschränkung erkennen.
Ein Ergometrieplatz ist eine Kombination aus einem EKG- Gerät, einem Blutdruckmessgerät (nicht invasiv) und einem so genannten Fahrrad Ergometer (manchmal auch Tretkurbelergometer genannt).
Diese Geräte werden miteinander kombiniert. Es können manuelle und vollautomatische Belastungs-EKG´s aufgenommen werden. Bei einem automatischen Belastungs-EKG übernimmt meistens ein Computer die Einstellungen und die Aufnahmen. Dies alles geschieht unter Aufsicht eines Arztes und einer medizintechnischen Assistentin oder Arzthelferin.
Das Gerät, mit dem diese Aufnahme stattfindet, nennt man Ergometer. Hiermit kann man bestimmte messbare Belastungen einstellen, die auf den Patienten wirken. Diese Belastungen erfolgt nach bestimmten Regeln. Hieraus ergibt sich ein Elektrokardiogramm, aus dem man dann die oben genannten Zustände erkennen kann. Es gibt verschiedene apparative Techniken, mit denen man ein Belastungs-EKG aufnehmen kann. Unter anderem gibt es das Fahrradergometer im Sitzen und das Fahrradergometer im Liegen. Überwiegend wird das Fahrradergometer im Sitzen eingesetzt.
Der Ablauf sieht in etwa wie folgt aus:
Zunächst wird der Patient an die Elektrodenanlage angeschlossen. Hierüber wird dann das EKG abgenommen. Des Weiteren wird eine Blutdruckmanschette angelegt, um den Blutdruck messen zu können. Danach kann mit der Untersuchung begonnen werden. Sind bestimmte Kriterien erfüllt, ist die Untersuchung zu Ende. Um Problemen bei dieser Untersuchung vorbeugen zu können, sollte auch ein Defibrillator in der Nähe vorhanden sein.

Quelle: Ergoline Liege-ErgometerFahrrad-Ergometer

Bit:
In der Digitaltechnik ist ein Bit die kleinste Dateneinheit. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Zuständen, die ein Bit belegen kann. Entweder 0 oder 1, oder auch an oder aus.

Bluetooth:
Offener Funkstandard, benannt nach einem nordischen König, der Völker einte.
Vorzüge von Bluetooth:

  • Bluetooth-Chips sind zum Teil bis zu 50% günstiger als eine WLAN Karte
  • Bluetooth ersetzt bereits an vielen Schnittstellen das (serielle) Kabel. Die existierenden und sich in Vorbereitung befindlichen Kommunikationsprofile ersetzen in vielen Bereichen (Kopfhörer, Videodatenübertragung, Sensordaten...) Kabelverbindungen. Es ergibt sich daraus auch eine erhebliche Vereinfachung der Kommunikation von Peripheriegeräten mit der weiterverarbeitenden EDV-Infrastruktur.
  • Bluetooth kann auch als Funkverbindung zur Anbindung an das drahtgebundene Telefonnetz genutzt werden, wenn kein Mobilnetzwerkempfang besteht
  • Bluetooth verbraucht weniger Strom als WLAN, was besonders bei batteriebetriebenen Systemen von Gewicht ist.
  • Bluetooth Reichweiten betragen bis zu 100 m im Freien und ca. 30 m innerhalb von Gebäuden (bei Verwendung neuer, leistungsstarker Module)
  • Bluetooth-Telefonie ist in Vorbereitung
  • Bluetooth kann zwar "nur" 768 kbit/s, aber das ist deutlich mehr als GSM und ISDN (64kbit/s, bzw. 2x 64kbit/s) heute bieten kann.
Blutdruck:

Neugeborene

75/50

2.-6. Monat

85/65

6.Monat bis 3. Lebensjahr

90/65

4. Lebensjahr - 9.Lebensjahr

95/60

10. und 11. Lebensjahr

100/60

12. und 13. Lebensjahr

105/65

ab 14. Lebensjahr

110/70

Blutdruck, erhöht, Begleiterkrankungen:
Davon spricht man, wenn neben dem erhöhten Blutdruck noch andere Erkrankungen vorliegen. Dies ist bei Bluthochdruck relativ häufig der Fall. Typisch sind Fettstoffwechselstörungen (erhöhtes Cholesterin), Diabetes (Zuckerkrankheit) und Adipositas (Fettsucht). Sie müssen bei der Wahl eines Hochdruckmedikaments berücksichtigt werden.

Blutzucker:
Glucosegehalt des Blutes.
Der Blutzucker ist ein Energielieferant für unseren Körper. Blutzucker kann dem Körper am schnellsten in Form von Traubenzucker zugeführt werden, der bereits durch die Mundschleimhaut aufgenommen wird , und indirekt durch den Verzehr von kohlehydrathaltiger Nahrung. Kohlenhydrate (z.B. in Brot oder Kartoffeln enthalten), wandelt der Körper in Glukose – also Zucker – um.
Der Gehalt an Zucker im Blut wird vom gesunden Körper konstant gehalten: Der Blutzuckerspiegel beträgt i.d.R. zwischen 70 und 110 mg pro 100 ml (100ml = 1dl).
Ein zu hoher Blutzuckerspiegel - krankheitsbedingt aufgrund Diabetes - führt zu Hyperglykämie, wodurch vermehrte Ablagerungen von Zucker in den kleinen und großen Arterien auftreten, was - wenn nicht erkannt - zu den Folgekrankheiten des Diabetes mellitus führen kann. In Stresssituationen, bei schwerer körperlicher Arbeit oder beim Sport wird der Blutzuckerspiegel vom Körper angehoben. Die Hormone Adrenalin und Cortison sorgen dann für mehr Zucker im Blut. Ein zu niedriger Blutzuckerspiegel führt zu Hypoglykämie..

Den konstanten Blutzuckerspiegel sichert ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird: das Insulin. Wenn nach dem Essen der Blutzuckerspiegel steigt, sorgt es für eine schnelle Aufnahme des Zuckers in die Zellen – so sinkt der Zuckergehalt des Blutes schnell wieder.

 

  Wann ist der Blutzuckerwert zu hoch?
  • Diabetes mellitus

  • Insulinresistenz der Zellen: Die Glukose gelangt nicht in die Zellen und bleibt in der Blutbahn.

  • Schilddrüsenüberfunktion

  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die so genannte Pankreatitis

  • Tumoren an der Bauchspeicheldrüse

  • Morbus Cushing. Dabei besteht unter anderem eine zu hohe Produktion von Cortison.

  • Als Nebenwirkung bestimmter Medikamente

  Wann ist der Blutzuckerwert zu niedrig?
  • Überdosierung des Insulins während der Diabetes-Therapie

  • Überproduktion von Insulin bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

  • Störungen des Hormonhaushalts durch Unterfunktion der Hypophyse oder der Schilddrüse

  • Morbus Addison

  • Nach übermäßiger körperlicher Arbeit ohne ausreichende Nahrungszufuhr

  • Mangelernährung, zum Beispiel beim Alkoholiker oder nach übermäßigem Fasten

  • Funktionsstörungen der Leber, zum Beispiel Leberzirrhose und Hepatitis

  • Alkoholgenuss auf nüchternen Magen

Blutzuckerkrankheit: siehe Diabetes mellitus

Blutzucker Einheiten Umrechnung mg/dl  < in >  mmol/l

  mg/dl x 0,555  =    mmol/l

  mmol/l x 18,016=    mg/dl

Body-Mass-Index:
(BMI) ist folgendermaßen definiert: BMI = (Körpergewicht [kg]) / (Körpergröße [m]) 2

Body-Mass-Index (BMI) Bewertung
BMI > 40 Extremes Übergewicht (Grad III)
BMI = 30 - 40 Starkes Übergewicht (Grad II)
BMI = 25 - 29 Übergewicht (Grad I)
BMI = 20 - 24 Normalgewicht
BMI < 20 Untergewicht

 

BMI-Rechner

Hinweis: Wir übernehmen keine Haftung für einen Schaden, der durch die Benutzung dieses Rechners entstanden ist.

Benutzungsanweisung:

  1. Gewicht in kg eingeben
  2. Körpergröße eingeben
  3. Button "Berechnen" drücken

Schritt 1: Gewicht (kg)

Schritt 2: Körpergrösse (cm)

 

Ihr BMI:  

Wertung:

 

 

 

BSS

Basic Service Set - WLAN System mit AccessPoint (siehe auch IBSS)

C

Compliance:
Fachausdruck für Einnahmetreue. Mangelnde Einnahmetreue (Noncompliance) ist z.B. eine häufige Ursache für einen nicht befriedigend eingestellten Blutdruck. Wenn die Erkrankung keine Beschwerdenverursacht, allerdings die Einnahme von Medikamenten aber Nebenwirkungen verursachen kann, sind manche Patienten nur schwer von der Notwendigkeit einer konsequenten Medikamenteneinnahme zu überzeugen.


CSMA/CD (Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection)

Verfahren zur Verhinderung gleichzeitiger Sendeversuche von Netzwerkkarten
Um Datenpakete in Netzwerken vor Kollisionen zu schützen, wird in den meisten 802.X Standards das CSMA/CD Verfahren angewandt. Dabei „hört“ die Netzwerkkarte den Kanal ab, bevor sie sendet. Kommt es doch zu einer Kollision, stoppen die Beteiligten ihre Sendung und warten eine gewisse Zeit. Dann probieren sie es von neuem!
 

CSMA/CA (Carrier Sense Multiple Access/Collision Avoidance)

Verfahren zur Verhinderung gleichzeitiger Sendeversuche von Netzwerkkarten.
Da es bei Wireless LAN´s schwierig ist, eine Kollision zu detektieren, wird das CSMACA System angewandt, bei dem Kollisionen überhaupt vermieden werden sollen. Hier hört die Sendestation zuerst in den Kanal. Wenn niemand den Kanal besetzt, schickt sie dem Empfänger eine RTS-Message (Request To Send). Wenn der Empfänger diese Nachricht bekommt, schickt er eine CTS-Message (Clear To Send). Nachdem der Sender dieses Signal empfangen hat, beginnt er, die Daten zu schicken. Nach jedem Paket quittiert dies der Empfänger mit einem ACK-Signal (Acknowledge).

Diese Prozedur erscheint etwas langwierig, jedoch können nur so akzeptable Bitfehlerraten erreicht werden!

D Diabetes mellitus
Beim Diabetes mellitus (allgemein auch als "Zuckerkrankheit" bekannt) handelt es sich um eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist.
Ein nüchtern gemessener Blutzucker Wert von über 120 mg/dl gilt als Indiz für eine mögliche Diabetes. Auch das Vorliegen eines Blutzuckers über 200 mg/dl zu einem beliebigen Tageszeitpunkt abgenommen spricht für das Vorliegen eines Diabetes.
So durchgeführte Messungen sind jedoch nur Hinweise auf eine mögliche Diabetes, gelten aber nicht als Diagnose. Gleiches gilt für Messergebnisse des HbA1c.

Eine offiziell anerkannte Möglichkeit die Zuckerkrankheit zu diagnostizieren ist der durch einen Arzt durchgeführte Glucosetoleranztest (oraler Glucosetoleranztest).

Siehe auch: Wissenswertes

Unterschiedliche Ursachen der Erkrankung und auch verschiedene Krankheitsausprägungen erfordern die Unterscheidung von zwei Typen, dem Typ-I- und dem Typ-II-Diabetes.

Der Typ-I-Diabetes (früher: juveniler Diabetes) beginnt meist in der Jugend und entsteht durch eine immunologische Zerstörung der Inselzellen des Pankreas (=Bauchspeicheldrüse). Diese Inselzellen produzieren das Hormon Insulin, das für die Verwertung der Glukose aus der Nahrung verantwortlich ist. Durch die Zerstörung der Inselzellen kommt es zu einem absoluten Insulinmangel. Die Glukose aus der Nahrung kann nicht mehr abgebaut werden, und der Blutzuckerspiegel steigt. Die Behandlung des Typ-I-Diabetes geschieht durch die Verabreichung von Insulin.

Der Typ-II-Diabetes (früher: Erwachsenen- oder Alters-Diabetes) entwickelt sich in der Regel im höheren Lebensalter. Das schließt allerdings nicht aus, dass Diabetes vom Typ 2 auch bei (meist übergewichtigen) Kindern auftritt. Der Typ 2 Diabetes wird wieder in Typ 2a und Typ 2b unterschieden.
Vom Typ 2a Diabetes sind schlanke Menschen betroffen, bei denen die körpereigene Produktion von Insulin allmählich versiegt. Er wird durch Umstellung der Ernährung und in einem fortgeschrittenen Stadium mit Tabletten und Insulin behandelt.
Vom Typ 2b Diabetes sind übergewichtige Menschen betroffen. Sie produzieren in der Regel noch ausreichend Insulin. Die Körperzellen, an denen das Insulin wirken soll, reagieren aber nicht mehr ausreichend auf Insulin. An ihrer Oberfläche sind nicht mehr ausreichend Rezeptoren zu finden, an denen das Insulin andocken kann. Entsprechend mehr Insulin muss von der Bauchspeicheldrüse produziert werden. Ein solcher relativer Insulinmangel, auch Insulinresistenz (der Zellen) genannt, wird als Folge anhaltend hoher Blutzucker- und Insulinspiegel gesehen. Des Weiteren kann auch eine verspätete Insulinabgabe in nicht ausreichender Menge auftreten.
Die Therapie des Typ-2b Diabetes erfolgt stufenweise: Zunächst wird mit einer Diät versucht, den Blutzuckerspiegel allgemein zu senken. Sind die Diätmaßnahmen zur Behandlung nicht ausreichend, werden in der Folge blutzuckersenkende Medikamente und im fortgeschrittenen Stadium auch Insulin verabreicht.

Typische Symptome der Erkrankung vor allem beim Typ-I-Diabetes sind starker Durst, vermehrtes Wasserlassen, Heißhunger, Juckreiz, Abgeschlagenheit, Infektanfälligkeit (u.a. Geschlechtsorgane, Harnwege), Sehstörungen, Entzündungen der Haut, schlecht heilende Wunden und Gewichtsverlust.

Bei einem Diabetes vom Typ-II können diese Symptome fehlen, da die Erkrankung häufig sehr schleichend beginnt. Akut lebensbedrohliche Situationen sind sowohl das so genannte Coma diabeticum, das durch extrem hohe Blutzuckerwerte entsteht, als auch der hypoglykämische Schock, bei dem die Blutzuckerwerte zu stark abgesenkt sind.

Eine lebenslange sorgfältige Blutzuckereinstellung und eine gute Diabetikerschulung sind entscheidend zur Verhinderung von Spätschäden, die im wesentlichen durch Veränderungen der Blutgefäße hervorgerufen werden. Zu solchen Spätschäden gehören der Herzinfarkt, der Schlaganfall, der so genannte diabetische Fuß, Veränderungen der Netzhaut, die zum Erblinden führen können, Störungen der Nierenfunktion bis hin zum dialysepflichtigen Nierenversagen, Erektionsstörungen und die Schädigung von Nerven, die eine allgemeine Sensibilitätsstörung nach sich zieht.

Diabetisches Koma: siehe Hyperglykämie

Diastole:
Bezeichnet den Zeitabschnitt, in dem das Herz erschlafft ist und sich wieder mit Blut füllt. Der Blutdruck während der Diastole heißt diastolischer Blutdruck. Er ist der zweite, kleinere der beiden Werte, die gemessen werden.

dB

Bezugseinheit die einen Verlust oder Gewinn von Spannung, Strom oder Leistung angibt


DSSS

Direct Sequence Spread Spectrum (bei IEEE 802.11b verwendet)

Direct Sequence Spread Spectrum ist die Technik, ein moduliertes Signal nochmals zu modulieren bzw. zu spreizen („spread“) um ein breitbandigeres Signal zu erzeugen. Diese Dehnung des Spektrums ist unabhängig von der übermittelten Information. Auf den ersten Blick scheint dies unsinnig, in dieser Weise Bandbreite zu „vergeuden“, doch ein solches System bietet große Vorteile:

  • Weniger Störungen (Interferenzen) mit anderen Signalen

  • Größere Kanalkapazität bei mobilen Telekommunikationssystemen

  • Verbesserung des Mehrwegeverhaltens (Störungen, die durch Reflexionen des Signals an Gebäuden oder Wänden hervorgerufen werden!)

  • Geringe Implementierungskosten, da IC´s erhältlich sind

  • Nur geringe Sendeleistungen nötig 

  • Relativ abhörsicher

  • Verstecken von Signalen im Rauschen

  • Keine Probleme mit behördlich festgesetzten, maximalen Sendeleistungen

Bei dieser Technik wird das Signal bei 11Mbit/s Datenrate mittels Quadrature Phase Shift Keying (QPSK) codiert und über einen Frequenzbereich von 22 MHz „verteilt“. Die Aufteilung der einzelnen Chips (= im Frequenzband verteilte Datenblöcke) erfolgt mit einer Barker-Sequenz. Diese Sequenz wird mit jedem einzelnen Datenbit multipliziert. Das Produkt ist das gespreizte Signal. 

E Eichung Blutzuckermessgeräte

Man unterscheidet zwischen auf Vollblut geeichten Blutzuckermessgeräten und auf Plasma geeichten Blutzuckermessgeräten.
Die mit von Blutplasma gemessenen Werte sind 12% höher als die mit Vollblut gemessenen Werte.
Daraus ergibt sich: (Vollblut-Blutzuckerprobenmesswert) x (1,12) = Plasma-Blutzuckerprobenmesswert

Plasma-geeichte Blutzucker-Messgeräte
Viele Blutzucker-Messgeräte sind auf Vollblut geeicht. Einige aber bestimmen Blutplasma-Werte. Diese Geräte und die meisten Laborgeräte nutzen nur das Blutplasma zur Bestimmung des Zuckergehaltes. Das bedeutet, dass alle festen Bestandteile des Blutes entfernt werden, bevor gemessen wird. Wegen des unterschiedlichen Probenmaterials sind Plasma-Werte etwa 12-15% höher als Vollblut-Werte.

Einige Blutzucker-Messgeräte sind vom Hersteller so programmiert, dass sie Plasma-Werte angeben. Sie ersparen damit die Umrechnung, obwohl trotz allem Vollblut für den Test benötigt wird.
Um Ihr Gerät mit dem Laborwert zu vergleichen, müssen Sie deshalb wissen, wie ihr Gerät kalibriert oder geeicht ist.

Vollblut-geeichte Blutzucker-Messgeräte (z.B. GlucoSmart Blutzuckermessgeräte)
Vollblutgeeichte Messgeräte geben den Blutzucker Gehalt der Blutprobe wieder, so wie Sie aus den Blutkapillaren Ihres Finger an den Teststreifen gegeben wurde.
Wenn Sie eine Messgerätekontrolle mit einem Labormessgerät durch Vergleich der Messwerte durchführen möchten, so müssen Sie darauf achten, ob das Labormessgerät auf Vollblut oder Plasma geeicht ist. Wenn das Labormessgerät auf Vollblut geeicht (z.B. YSI) ist, benötigen Sie keine Umrechnung und können die Messergebnisse direkt vergleichen. Wenn das Labormessgerät auf Plasma geeicht ist, so müssen Sie folgende Umrechnung machen, um einen sinnvollen Vergleich durchzuführen: (GlucoSmart Blutzuckermessergebnis)x(1+0,12)=(Blutzuckermessergebnis in Plasma).
Haben Sie dazu noch Fragen, wird Ihr Arzt oder Apotheker Sie sicher informieren, oder rufen Sie einfach bei MSP an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Für Ihre Blutzucker-Einstellung ist es unwichtig, ob Ihr Gerät Vollblutwerte oder Plasmawerte ausgibt. Beide sind genau, und keines ist dem andern überlegen. Es ist, wie wenn Sie Franken mit Euro vergleichen oder km mit Meilen oder Fuß mit Metern, um Distanzen zu bestimmen: Beide Gerätetypen machen das Gleiche: Sie bestimmen Ihren Blutzucker-Spiegel. Bei kleinen Blutzuckerwerten ist der Unterschied gering, bei höheren Werten ist der Unterschied größer. Bitte achten Sie darauf, wenn Sie zwischen den Gerätetypen wechseln, dass Ihre Messwerte im oberen Bereich etwas höher (Plasma), bzw. niedriger (Vollbut) werden.

Elektro-Kardiogramm (EKG)

Die elektrischen Vorgänge bei der elektrischen Reizausbreitung im Herzen lassen sich auf der Hautoberfläche messen. Dabei werden eine Reihe Elektroden in normierter Art und Weise auf den Brustkorb sowie an den Armen und Beinen angebracht. Die elektrischen Spannungen auf der Körperoberfläche liegen im Millivoltbereich und können, entsprechend verstärkt, auf einem Monitor und/oder mit Hilfe eines Druckers/Schreibers auf genormtem Papier dargestellt werden.
Eine elektrische Spannung besteht stets zwischen zwei Punkten, die ihrerseits jeweils auf einem bestimmten Potential liegen. Daher ist die elektrische Spannung die Potentialdifferenz zwischen diesen Punkten. Da bei der Anfertigung eines EKG in der Regel zehn Elektroden, und zwar 6 auf der Brustwand und vier an Beinen und Armen, angelegt werden, lassen sich daher eine ganze Reihe genormter Spannungen abgreifen, so z.B. zwischen dem rechten und linken Arm. Diese Ableitung bezeichnet man als die I. Ableitung nach Einthoven. Die II. Ableitung ist dann der Spannungsverlauf zwischen rechtem Arm und linkem Bein und die III. Ableitung der Spannungsverlauf zwischen linkem Bein und linkem Arm. Weitere Ableitungen sind nach Goldberger benannt. Die standardisierten Brustwandableitungen mit 6 Brustwandelektroden werden nach Wilson benannt. In der Regel werden bei einer EKG-Untersuchung alle 12 Ableitungen mit Hilfe eines 12-Kanalverstärkers und -schreibers gleichzeitig aufgenommen. Um eine mögliche Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff feststellen zu können und somit eine Stenosierung der Herzkranzgefäße nachzuweisen, empfiehlt sich, stets ein Belastungs-EKG anzufertigen.

ESS

Extendet Service Set - mehrere BSS mit einem LAN gekoppelt (siehe auch IBSS)

Ethernet
10Base2: Da ein Koaxkabel nur 2 Pole (Innenleiter und Schirmung) besitzt kann immer nur gesendet ODER empfangen werden.
Die Computer werden in beliebiger Anzahl mittels eines T-Stücks miteinander verbunden und als elektrischen Abschluss (Damit der Strom nicht ausrinnt :) wird an den beiden Kabelenden ein 75Ohm Widerstand angeschlossen Damit kann man Leitungslängen bis fast 200m erreichen.
Die maximale Übertragungsrate liegt bei 10MBit/s.
Vorteile: einfache Installation
Nachteile: langsam, bei einer Leitungsunterbrechung können mehrere Rechner ausfallen
10BaseT oder CAT5:
Beim CAT5-System werden 2 Adern für die TX-Leitung (Senden) und 2 Adern für die RX-Leitung (Empfangen) verwendet. Damit ist ein gleichzeitiges senden und empfangen möglich (Full Duplex). Für die Störsicherheit sind die 8 Adern zusätzlich noch paarweise verdrillt.
Die Computer werden über das Cat5-Kabel über einen Hub verbunden, d.h. das die Verkabelung sternförmig vom Hub aus erfolgt. Die maximalen Leitungslängen liegen hier ebenfalls bei fast 200m (von jedem Rechner zu jedem anderen!)
Vorteile: schnell (100MBit/s full duplex), bei Leitungsunterbrechung nur Ausfall des jeweiligen Rechners.
Nachteile: Hub für mehr als 2 Rechner erforderlich, Verkabelungsaufwand höher.

F

FHSS

Frequency Hopping Spread Spectrum
Das  FHSS-Verfahren erlaubt auf einer sehr einfachen Basis den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Systeme im selben Frequenzbereich. Dabei sorgt es für eine faire Verteilung des Übertragungsmediums. Das Prinzip des Frequency Hopping besteht darin, dass sowohl Sender als auch Empfänger nach einer festgelegten Abfolge die Trägerfrequenz wechseln.

Für das  FHSS-Verfahren sieht IEEE802.11 bis zu 79 nichtüberlappende Frequenzbereiche mit einer Bandbreite von je 1 MHz vor. Dabei fasst es drei Gruppen mit je 26 Mustern zusammen. Die Abfolge der Frequenzen wird aus einer Basisfolge berechnet, die einer Pseudozufallskette im Intervall von 0 bis 78 entspricht. Die minimale Sprungdistanz beträgt dabei 6 Kanäle.

 

Frequenz (MHz, GHz)

Elektromagnetische Schwingungen pro Sekunde

 

Frequenzbereich

Meistens International festgelegter Teil des Frequenzspektrums (z.B.:88-108MHz Rundfunk)

G Glomeruläre Filtrationsrate (GFR)

GFR ist ein Maß für die pro Zeiteinheit über die Nieren filtrierte Menge an Primärharn aus dem Blut. Die Werte beim Mann betragen 110 bis 125 ml/min, bei der Frau 95 bis 110 ml/min (die Werte sind bezogen auf einen durchschnittlichen Erwachsenen und gelten etwa bis zum 30. Lebensjahr. Danach ist eine Abnahme von 10ml/min für jede weitere Dekade normal.
Die vorzeitige und stärkere Abnahme der GFR kann eine der begleitenden Entwicklungen der diabetischen Stoffwechselerkrankung sein.

Grenzwerthypertonie:
Grenzwerte für den Blutdruck wurden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt. Normal ist der Blutdruck bis zu einem Wert von 140/90 mmHg. Diese Grenze gilt auch für ältere Menschen, obschon mit zunehmendem Lebensalter auch etwas höhere Werte noch akzeptabel sein können. Zwischen 140/90 und 150/95 mmHg bezeichnet man den Blutdruck als grenzwertig erhöht. Ab 150/95 mmHg ist in der Regel eine Behandlung erforderlich.

General Packet Radio Service (GPRS)
Bei GPRS handelt es sich um den so genannten Paketorientierten Datenfunk. Werden bei HSCSD nur einfach mehrere konventionelle GSM-Kanäle gebündelt, ist bei GPRS eine Reihe von zusätzlicher Hardware notwendig. Zwar teilt sich GPRS eine stattliche Anzahl Netztechnik mit dem bestehenden GSM-Netz, doch die im GPRS-Modus betriebenen Frequenzen funktionieren deutlich anders als die vorhandenen GSM-Kanäle. Ähnlich wie das Internet arbeitet GPRS mit der Paketorientierten Datenübertragung. Das Endgerät selektiert aus dem ständig empfangenen Datenstrom nur die Daten, die an seinen Anwender adressiert sind. Weil bei dieser Betriebsart nicht mehr die Verbindungszeit relevant ist (das Telefon ist dauernd auf Empfang), rechnen die Anbieter diesen Dienst volumenorientiert ab. D.h. nur die tatsächlich übertragenen Datenmengen werden bezahlt, die für den Empfänger bestimmt sind. Man zahlt keine Minutenpreise mehr sondern z.B. 0,09 - 0,69 Pf für 10 KByte.

Gestationsdiabetes: siehe Schwangerschaftsdiabetes

Glukagon
Ein in der Bauchspeicheldrüse produziertes Hormon, das den Blutzuckerspiegel anhebt. Eine Glukagon-Injektion wird zur Behandlung der Unterzuckerung gegeben.

Glukose
Bezeichnung für Traubenzucker. Der Wert der Blutglukose, oder Blutzucker, wird bei der Blutzuckerbestimmung gemessen, in der Eigenanwendung z.B. mit einem GlucoSmart  Blutzuckermessgerät.

Glukosetoleranztest siehe Oraler Glukosetoleranztest

Glucosurie 
Eine Glucosurie ist nicht gleichbedeutend mit Diabetes mellitus, da eine vermehrte Glucoseausscheidung auch bei Sepsis, Schädel-Hirn-Trauma, Thyreotoxikose, Phäochromozytom, Cushing-Syndrom, Dumping-Syndrom oder Bleiintoxikationen auftreten kann. Auch in der Schwangerschaft wird wegen des gesteigerten Glomerulumfiltrates vermehrt Glucose ausgeschieden. Die obere Grenze des Referenzbereiches für den Nüchternblutzucker liegt bei 5.5 mmol/l (100 mg/100 ml). Bis zu einer Glucosekonzentration von 9-10 mmol/l (160-180 mg/100 ml) im Blut kann eine gesunde Niere praktisch alle glomerulär filtrierte Glucose wieder rückresorbieren. Dieser Wert wird als Nierenschwelle bezeichnet.
Ausscheidungen von Glucose bis 0.8 mmol/L (15 mg/dL) bei "Nüchternurinen" gelten noch als physiologisch. Bei unausgewählten Urinen kann nahrungsbedingt bis 1.6 mmol/L (30 mg/dL) Glucose im Urin nachgewiesen werden. 

GSM-Standard
Das Kürzel GSM bedeutet heute „Global System for Mobile Communications“. Der digitale Mobilfunkstandard GSM zählt zur zweiten Generation im Mobilfunk. Auf dieser Technik basieren alle aktuellen deutschen Mobilfunknetze (D- und E-Netze). Der Frequenzbereich der D-Netze reicht von 890 bis 915 MHz. Auf diesen Frequenzen senden sie ihre Signale an die Basisstationen, im so genannten Unterband. Das Netz selbst sendet seine Informationen in einem höheren Frequenzbereich, von 935 MHz bis 960 MHz, dem so genannten Oberband wieder zurück. Die Frequenzen der E-Netze befinden sich im Bereich um 1800 MHz. Das Kommunikationsprinzip bleibt aber gleich. (Unterband 1760 MHz - 1775 MHz, Oberband 1855 MHz - 1875 MHz.)
Die derzeit maximale Übertragungskapazität für einen GSM-Kanal beträgt derzeit 14.400Bit pro Sekunde. In vielen Regionen englishlands sind die Funkvermittlungsstellen (zur Zeit der Erstellung des Artikels) allerdings noch auf den älteren GSM-Datenfunkmodus mit 9600 Bits/s ausgelegt und werden erst nach und nach per Software auf die schnelle Übertragung von 14.400 Bits/s umgestellt.

H Hämatokrit / Hematocrit  (HK, Hkt/ HCT)
Der Hämatokrit bezeichnet den Anteil der zellulären Bestandteile am Volumen des Blutes und ist ein Maß für die Zähigkeit des Blutes. Blut ist etwa viermal dickflüssiger als Wasser. Steigt der Hämatokrit, nimmt also die Zähigkeit des Blutes zu. Dabei erhöht sich der Strömungswiderstand in den Blutgefäßen, was zu einer Mehrbelastung des Herzens und zu einer geringeren Durchblutung der Organe führt. Der Hämatokrit ist sowohl von der Anzahl als auch vom Volumen der roten Blutkörperchen abhängig.
Der Hämatokrit ist zu niedrig bei: Überwässerung, allen Formen von Blutarmut (Anämien) z.B. in der Schwangerschaft.
Der Hämatokrit ist zu hoch bei: Flüssigkeitsverlust, Polyglobulie, Polycythämia vera

Die Betriebsbedingungen von Blutzuckermessgeräten zur Vollblutmessung schränken den zulässigen Hämatokritwert i.d.R. ein, da ein zu hoher oder zu niedriger Wert die Messung verfälscht. Da der Hämatokritwert bei der Eigenanwendung im Privatgebrauch vor der Messung nicht bestimmt werden kann, werden die Personengruppen mit potentiellen Hämatokritwerten jenseits der Betriebsgrenzen üblicherweise von der Nutzung ausgegrenzt.

                        

Normalwerte Hämatokrit 
Neugeborene 44-65 %
Neugeborene 2.- 6. Tag 50-70 %
Neugeborene 14.-23. Tag 42-62 %
Neugeborene 24.-37.Tag 31-59 %
Neugeborene 40.-50. Tag 30-54 %
Neugeborene 2-2,5 Monate 30-44 %
Neugeborene 3-3,5 Monate 31-43 %
5 Monate - 13 Jahre 32-44 %
Jungen bis 16 Jahre 38-44 %
Mädchen bis 16 Jahre 35-43 %
Erwachsene Frauen 36-45 %
Erwachsene, schwangere Frauen abfallend bis 34%
Erwachsene Männer 42-50 %


Obwohl in der Schwangerschaft die Eisenresorption erhöht ist und das Menstrualblut wegfällt, entwickeln viele Frauen in der Spätschwangerschaft eine Eisenmangelanämie (Blutarmut). Häufig besteht allerdings nur eine relative Blutarmut, die aus der deutlichen Erhöhung des Blutvolumens bei nur geringer Zunahme der roten Blutkörperchen resultiert. Im letzten Schwangerschaftsdrittel fällt daher der Hämatokritwert auf etwa 34% ab. Aufgrund dessen wird der tägliche Eisenbedarf in der Schwangerschaft mit 30mg pro Tag angegeben.

Headset: 
Ein Headset ist eine Kopfhörer-Mikrofon-Kombination, die an ein kompatibles Handy angeschlossen wird und freihändiges Telefonieren ermöglicht. Je nach den Eigenschaften des jeweiligen Headsets und Mobiltelefons lassen sich diverse Bedienungselemente und Funktionen des Handys, z. B. die Lautstärke, vom Headset aus steuern. Seit 1. April 2001 ist laut Straßenverkehrsordnung („StVO“) das Telefonieren im Auto nur noch mit Headset oder mit Freisprechanlage erlaubt. Der Vorteil: Beim Gebrauch von Headsets hat der Fahrer beide Hände für das Lenken und Schalten frei – was die Unfallgefahr erheblich reduziert. Außerdem haben Untersuchungen unabhängiger Labors gezeigt, dass der SAR-Wert beim Benutzen eines Headsets bis zu 40 mal geringer sein kann – was durch den großen Abstand des Handys zum Körper zustande kommt.

Hematocrit: siehe Hämatokrit

Hochdruckkrise/hypertensive Krise:
Eine Hochdruckkrise mit Blutdruckwerten über 200 mmHg geht in der Regel mit Beschwerden wie Sehstörungen, Herzschmerzen, Luftnot oder starkem Schwindel einher. Die Hochdruckkrise bedarf sofortiger ärztlicher Behandlung.

Hyperglykämie:
Als Hyperglykämie (Überzuckerung) wird eine zu hohe Glucosekonzentration im Blut, (mehr als 180 mg/dl) bezeichnet. Wird nicht eingegriffen, kann sich daraus innerhalb von Stunden oder Tagen das „diabetische Koma" entwickeln. Häufige Auslöser sind Infekte, Ernährungsfehler, Unterdosierung oraler Antidiabetika bei Typ-2-Diabetes, unzureichende Insulinzufuhr bei Typ-1-Diabetes.
Anzeichen sind: starker Durst, häufiges Wasserlassen, Abgeschlagenheit, psychische Verstimmung; bei fortschreitender Hyperglykämie Übelkeit, Erbrechen, Herzjagen, niedriger Blutdruck, Fieber, schließlich Koma.
Bei Verdacht auf hyperglykämisches (diabetisches) Koma ist sofort ärztliche Hilfe zu veranlassen.

Hypoglykämie:
Als Hypoglykämie wird eine zu niedrige Glucosekonzentration im Blut (weniger als 50 mg/dl) bezeichnet. Sie kann unbehandelt zum hypoglykämischen Schock mit Bewusstseinsverlust führen. Oft wird Sie ausgelöst durch Überdosierung bzw. nicht an den Bedarf angepasste Menge oraler Antidiabetika oder Insulin, ungewohnte körperliche Tätigkeiten, Auslassen von Mahlzeiten. Nach Alkoholgenuss können Unterzuckerungen zeitlich stark verzögert auftreten.
Hypoglykämie (Unterzuckerung) macht sich äußerlich durch Schweißausbrüche, Blässe, Unruhe, Zittern, Heißhunger, Verhaltensauffälligkeiten, Sprach- und Sehstörungen bemerkbar.
Bei Hypoglykämie werden Sofortmaßnahmen notwendig:
Ansprechbaren Patienten zuckerhaltige Getränke trinken lassen. Bei Bewusstlosigkeit Patienten keine Getränke einflößen oder Traubenzucker in die „Wangentasche" geben, da der Patient daran ersticken könnte. Besser gleich den Notarzt rufen. Die Zufuhr von Glucose erfolgt dann über eine Infusion. Patienten in stabile Seitenlage bringen, Atemwege frei machen.

Hypoglykämiewahrnehmung, gestörte
Der Diabetiker erkennt nicht die Warnzeichen einer Unterzuckerung

Hypertonie, Hypertension:
Medizinischer Fachbegriff für Bluthochdruck.

I

IBSS

Independent Basic Service Set - WLAN System ohne AccessPoint
 

IEEE

Institute of Electrical and Electronic Engineers - Standardisierung von Netzwerkprotokollen

Die üblichsten IEEE-Normen sind:
 

802.3

802.5

802.11 

802.11a

802.11b

 

802.11b-cor

802.11d

802.11e

802.11f

802.11g

802.11h

802.15

802.16 

Ethernet

Token Ring

alter 2MBit/s Standard auf dem ISM-Band (2,4GHz)

5GHz-Bereich 6-54MBit/s

2,4GHz-Bereich 1-11MBit/s (Abwärtskompatibel zu 802.11)

  Befindet sich im 2,4GHz ISM-Band (2,4-2,4835MHz). In Österreich ist eine max. Sendeleistung von 100mW erlaubt. Es stehen 13 Kanäle mit je 6MHz Bandbreite zur Verfügung. Moduliert wird dieses Signal im DSSS-Verfahren. Dieses Verfahren beansprucht 22MHz, d.h. das nur 3 Kanäle am selben Ort zur Verfügung stehen.  

Korrekturen der 802.11-MIB

Aktualisierung der Regulatory Domains

MAC-Erweiterungen

IAPP (Inter Access Point Protocol)

Erweiterung von 802.11b für höhere Datenraten

Frequenzspektrum von 802.11a

2,4GHz-Bereich Bluetooth 1MBit/s (Handy, PC für Kurzdistanzverbindung 10m)

MAN (Metropolitan Area Networks) – Breitbandige Funknetzwerke (höhere Übertragungsgeschwindigkeit)

 

ISM-Band

Industrial Scientific Medical - Lizenzfreies Funkfrequenzband von 2,4GHz- 2,485GHz

 

Infrarot

Für Menschen unsichtbares Licht Wellenlängenbereich von 850 bis 950 nm

 

Infrastruktur-Betrieb (Infrastruktur Netzwerk)/ AccessPoint

WLAN über eine Basisstation (AccessPoint) gesteuert. Bei dieser Struktur besteht bereits ein drahtgebundenes LAN, in das temporär Computer eingebunden werden sollen. Dabei dienen Access-Points (AP) als Schnittstelle zwischen den drahtlosen und den draht gebundenen Netzwerkteilen. Dabei wird der gesamte Datenstrom zwischen den eingebundenen Rechnern über den AP geschickt. Anwendungsgebiete sind Umgebungen mit höherem Datenaufkommen und vielen Usern - also dort wo das Netz zentral koordiniert werden muss!

Zusätzlich sieht hier der IEEE 802.11 Standard eine Roaming-Funktion vor: d.h. mobile Computer können, unabhängig von ihrem Standort, Daten übertragen. Dabei werden sie von einem Access Point zum nächsten weitergereicht, ohne dass dabei die Verbindung unterbrochen wird!

 

Infrarot-Schnittstelle 
Mit Hilfe der Infrarot-Schnittstelle, die eine drahtlose Datenübertragung ermöglicht, lassen sich zum Beispiel Daten vom Organizer mit einem Messgerät oder dem Handy abgleichen. Voraussetzung für den Datenaustausch ist, dass beide Geräte über einen entsprechenden Anschluss verfügen. Die Reichweite der Infrarot-Schnittstelle hängt von der jeweiligen Leistungsfähigkeit des Gerätes ab. Handys verfügen in der Regel über eine Übertragungsreichweite von 60 cm. Helles Licht kann die Übertragung negativ beeinflussen. Des Weiteren muss zwischen den Schnittstellen direkter Sichtkontakt bestehen.

 

Insulin

Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse  - in den so genannten Langerhansschen Inseln - produziert wird. Insulin ist das einzige Hormon des Körpers, das einen Abfall des Blutzuckerspiegels bewirkt.


Interferenzen

Störungen einer Funk- oder Lichtwelle welle durch andere Funk- oder Lichtwellen

J  
K
Kapillare
ist eine Bezeichnung für sehr feine, langgestreckte Hohlräume. Das Wort leitet sich vom lateinischen Wort "capillus" (das Haar) ab.

Im Allgemeinen werden mit "Kapillaren" Röhrchen mit sehr kleinem Innendurchmesser bezeichnet. Durch die, im Vergleich zu größeren Rohren, stark in den Vordergrund tretenden Oberflächeneffekte treten in Kapillaren spezielle physikalische Effekte auf. Flüssigkeiten mit hoher Oberflächenspannung steigen in Kapillaren auf.

 

Kapillare Einzugtechnik bei Blutzuckermessgeräten

Viele Teststreifen von Blutzuckermessgeräten verwenden heute die Eigenschaften der Kapillare, um das Blut in den Teststreifen einzuziehen, ohne elektromechanische Baugruppen wie z.B. eine Unterdruckpumpe verwenden zu müssen. Das Blut wird von der durch den Aufbau des Teststreifens gebildeten Kapillare  in den Teststreifen eingesaugt. Dadurch entfällt das auftragen bzw. Verschmieren des Blutes auf dem Finger.

 

Ketonkörper 
Zu den Ketonkörpern zählen ß-Hydroxybuttersäure, Acetessigsäure und Aceton. Bei Insulinmangel mit entsprechend vermindertem Verbrauch von Glucose wird der Abbau von Triglyzeriden (Lipolyse) und Fettsäuren gesteigert, was zu einem vermehrten Anfall von Acetessigsäure führt. 

Vorkommen: 

  • Stoffwechseldekompensation bei Diabetes mellitus
  • Hungerzustände (Fastenkuren)
  • Hyperemesis gravidarum
  •  fieberhafte Zustände. 

Kochsalz:
Zu viel Kochsalz (chemisch Natriumchlorid) im Essen kann den Blutdruck erhöhen. Deshalb sollten Hochdruckpatienten wenig salzen. Achtung! In vielen Lebensmitteln ist Salz versteckt; z.B. in Schinken, Wurst, Geräuchertem, Käse, Lebensmittelkonserven oder Saucen.

Körperfett - Zusammenhang zwischen Körperfett und Insulingaben.
Jedes zusätzliche Gramm Körperfett braucht mehr Insulin. Übergewichtige Diabetiker sollten ihr Gewicht reduzieren, um den Erfolg der Therapie zu unterstützen. Dabei ist eine ausreichend körperliche Betätigung sehr wichtig. Nur Diät zu halten wäre nicht sinnvoll, denn man würde zwar Gewicht verlieren, jedoch vorwiegend nur Muskelmasse, anstatt Fett.

Koronare Herzkrankheit:
Darunter versteht man eine Verengung der Herzkranzgefäße, die zu einer schlechteren Sauerstoffversorgung des Herzmuskels führt. Die koronare Herzkrankheit entsteht häufig auf dem Boden eines Bluthochdrucks. Eine typische Folge der koronaren Herzkrankheit ist die Angina pectoris, ein anfallsweise auftretender Brustschmerz.

L

LAN

Local Area Network – lokale Verbindung mehrerer Computer

 

M

MAC

Media Access Controller – Unterste Ebene der Sicherungsschicht
 

MAC-Adresse

Eine in der Hardware „eingebrannte“ weltweit einzigartige Nummer

Maligne (bösartige) Hypertonie:
Medizinischer Ausdruck für eine schwere Hochdruckerkrankung mit bereits fortgeschrittenen Folgeschäden, die unbehandelt rasch zum Tode führt. Meist liegt der diastolische Blutdruck über 120 mmHg. Es finden sich bereits ausgeprägte Veränderung am Augenhintergrund und am Herz. Die Nierenleistung ist häufig schon eingeschränkt, und es zeigt sich Eiweiß im Urin. Die maligne Hypertonie muss dringend behandelt werden, entweder in einer Spezialambulanz oder stationär.

MAN

Metropolitan Area Networks – Weitreichende Funknetzwerke (bis 50km)

mmHg:
Ist die Maßeinheit des Blutdrucks und heißt übersetzt Millimeter Quecksilbersäule. Wenn Ihr Arzt oder Sie selbst feststellen, dass Ihr Blutdruck bei 150/100 liegt, heißt das: systolischer Blutdruck = 150 mmHg und diastolischer Blutdruck = 100 mmHg. Sie können diese Werte dann in Ihren Blutdruckpass eintragen.

 

Modulation (PSK, BPSK, QPSK)

Daten auf ein Hochfrequenzsignal bringen (aufmodulieren).

Phase Shift Keying

Quadrature Phase Shift Keying

Binary Phase Shift Keying
 

mW, W

Milliwatt, Watt:  Produkt aus Strom und Spannung (meistens Strahlungsleistung der Sendestufe)

N  
O Oraler Glucosetoleranztest
Zur Bestimmung des Vorliegens eines krankheitsbedingt erhöhten Blutzuckerniveaus, kann der der orale Glucosetoleranztest (oGTT) herangezogen werden. Der Patient trinkt auf nüchternen Magen (8 Stunden vorher nur Wasser-Aufnahme erlaubt) nach einer ersten Blutentnahme 75 Gramm Glucose in 300 Milliliter Wasser gelöst.
Wer nach 2 Std. einen Blutzucker über 200 mg/dl hat, ist zuckerkrank.
Der Blutzucker wird im Blut aus Finger oder Ohr gemessen.

Osteoporose:
Unter Osteoporose versteht man eine Abnahme der Knochenmasse, -struktur und -funktion, die zu einer schmerzhaften mechanischen Instabilität des Skelettes mit der Gefahr von Knochenbrüchen führt. Die wichtigsten Formen der Osteoporose sind die postklimakterische und die Altersosteoporose.
Ganz allgemein liegt der Osteoporose ein Missverhältnis zwischen Knochenaufbau und -abbau zu Grunde. Das Hauptsymptom der Erkrankung sind starke Knochenschmerzen. Als Komplikation treten Knochenbrüche auf, die zu dauerhaften Veränderungen des Skelettes, z.B. zu einer Abnahme der Körpergröße, führen können. Eine Diagnose der Osteoporose im Frühstadium ist bisher nur eingeschränkt möglich. Die fortgeschrittene Erkrankung ist auf Röntgenbildern meist gut zu erkennen. Die Behandlung der Osteoporose beruht auf einer medikamentösen Beeinflussung des Knochenstoffwechsels. Die unbehandelte Osteoporose schreitet ständig voran und kann zu Invalidität und Pflegebedürftigkeit führen. Von besonderer Bedeutung sind vorbeugende Maßnahmen, zu denen neben einer kalziumreichen Ernährung und regelmäßiger körperlicher Bewegung die Hormonersatztherapie bei Frauen in den Wechseljahren gehört. Entgegen der weit verbreiteten Meinung tragen nach neueren Erkenntnissen Milchprodukte nicht zum Knochenaufbau bei. Vielmehr verhindern Sie die Einlagerung von Calcium in den Knochen und sind somit kontraproduktiv für die Vermeidung einer Osteoporose.

P

PAN

Personal Area Network – „Kurzdistanz“-Netzwerk (Bluetooth)

 

PC-Card (PCMCIA)

Steckplatz-Standard (Slot) in einem Notebook

PN-Sequenz
Pseudo-Noise – Zufallsgenerierter Code zur Verschlüsselung

Pulsoximeter:
Ein Pulsoximeter ist ein Medizinprodukt mit dem man unblutig die Sauerstoffsättigung und den Puls messen kann. Die Sauerstoffsättigung wird auch als SPO2 Wert bezeichnet. Es wird entweder an einem Finger, Ohrläppchen oder bei Säuglingen über den Fußballen gemessen. Über einen Sensor wird auf einer Seite ein Licht ausstrahlt, welches durch den Finger, Ohrläppchen oder Fußballen hindurch dringt. Auf der anderen Seite des Sensors befindet sich eine Photoelektrode, welche das noch ankommende Licht misst. Dieses wird dann durch das Pulsoximeter entsprechend verarbeitet und zur Anzeige gebracht. Da die Blutgefäße durch den Herzschlag pulsieren, kann dieses Pulsieren ebenfalls gemessen und angezeigt werden. Bei den meisten Geräten lassen sich auch Alarmgrenzen einstellen, beim denen das Gerät alarmiert (z.B.: Einsatz auf einer Intensivstation). Bei manchen Geräten lassen sich die gemessenen Werte auch grafisch darstellen. Wichtig für den Patienten ist aber, dass diese Messungen völlig schmerzfrei und unschädlich sind.

Q  
R

resident (Speicher)

Ein Speicher wird als "resident" bezeichnet, wenn er beim Ausfall der Stromversorgung die gespeicherten Daten nicht verliert.

RR:
Steht als Abkürzung für Riva-Rocci. So hieß der italienische Arzt, der die Blutdruckmessung mit der Oberarmmanschette entwickelt hat. Nach ihm wird der Blutdruck häufig als "RR" bezeichnet.

S SAR

SAR ist die Abkürzung für die „spezifische Absorptionsrate“. Sie ist das Maß für die Aufnahme elektromagnetischer Energie, die in Körperwärme umgewandelt wird. Der SAR-Wert wird in Watt pro Kilogramm Körpermasse (Watt/kg) ausgedrückt. Hochfrequente elektromagnetische Felder, wie sie auch beim mobilen Telefonieren eingesetzt werden, können in den menschlichen Körper eindringen. Dort wird die Energie absorbiert und in Wärme verwandelt. Dies führt zu einer Temperaturerhöhung von Körpergewebe, was als so genannte thermische Wirkung bezeichnet wird. Der SAR-Grenzwert für Felder von Mobilfunkbasisstationen beträgt 0,08 Watt/kg für die allgemeine Bevölkerung. Dieser Wert ist über den gesamten Körper gemittelt. Der Teilkörpergrenzwert für die elektromagnetischen Felder, die beim Gebrauch des Handys in der Höhe des Kopfes entstehen, beträgt 2 Watt/kg. Er ist über 10 g Körpergewebe gemittelt. Diese Grenzwerte stellen sicher, dass die mögliche Temperaturerhöhung des ganzen Körpers in der Nähe von Mobilfunkbasisstationen unter 0,02 °C liegt. Und auch die örtliche Temperaturerhöhung, die beim Gebrauch eines Handys in Teilen des Körpers entsteht, ist geringer als 0,1 °C. Der Teilkörpergrenzwert berücksichtigt zudem den theoretischen Maximalfall: Das bedeutet, ein Nutzer kann an sieben Tagen pro Woche jeweils 24 Stunden mobil telefonieren, ohne gesundheitlichen Risiken ausgesetzt zu sein.

 

Sendeleistung: (EIRP)

Schnarchen (erhöht Schlaganfallrisiko):
Wir wissen heute, dass mindestens 2 % aller Frauen und 4 % aller Männer im Alter zwischen 30 und 60 Jahren unter behandlungsbedürftigen Schlafapnoen leiden. Auch das Einschlafen am Steuer infolge der Tagesmüdigkeit bei schlafbezogener Atmungsstörung wird als häufigste Ursache tödlicher Unfälle auf Autobahnen vermutet.
Nun hat eine neue Studie, die der Oberarzt an der Dresdner Universitäts-Kinderklinik, Dr. Ekkehard Paditz, durchgeführt hat, ergeben, dass Schnarchen unmittelbar zum Schlaganfall führen kann. Dies war eines der Ergebnisse des 7. Kongresses für Schlafforschung und Schlafmedizin in Dresden. Nach einer zweijährigen Untersuchung mit 660 Patienten im Schlaflabor an der Neurologischen Klinik in Coppenbrügge wurden absolut neue Ergebnisse belegt.
Wenn bei Betroffenen im Schlaf die Muskulatur des Atmungsschlauches im Rachenraum erschlafft, wird die Luftzufuhr reduziert. Die Folge ist, dass man verstärkt atmen muss. Auf Grund dieser Anstrengung im Schlaf muss das Herz mehr arbeiten. Die Folge davon kann Bluthochdruck sein, wodurch Gefäße im Gehirn platzen und die entstehenden Hirnblutungen zum Schlaganfall führen können.
Vorgenannte Untersuchung ergab, dass bei 60 % der Betroffenen sich die Ursache ihrer Krankheit auf das Schnarchen zurückführen lässt. Mehr als 10 % dieser Störungen sind schwerwiegend und dringend behandlungsbedürftig.
Diese Untersuchung kann laut Dr. Paditz dazu führen, dass der Schlafmedizin künftig eine höhere Bedeutung bei der Bekämpfung des Schlaganfalls zukommt. Die Krankheit kann bekanntlich zur Lähmung des Körpers führen, im schlimmsten Fall müssen die Betroffenen anschließend im Rollstuhl sitzen.
Alarmierend ist, dass nur 3 bis 9 % der letztlich adäquat behandelten Patienten mit Schlafapnoe den Weg zum Schlafmediziner über den Hausarzt fanden. Für 73 % dieser Patienten wurde dieser Weg durch Partner, Freunde oder auch Presseartikel gebahnt.
Die Studie ergab zudem, dass verstärkte Schlafstörungen bei Kindern aus Raucherfamilien auftreten können. Durch Passivrauchen nehmen sie Nikotin in ihr Blut auf, was zur Verengung der Gefäße führen kann. Dadurch verändert sich die Durchblutung, so dass bei Kindern aus Raucherfamilien Schlafstörungen dreimal häufiger auftreten als in Nichtraucherfamilien.
An allgemeinen Schlafstörungen leidet in englishland laut Dr. Paditz jeder fünfte Mensch. Die Folgen sind, wie an anderer Stelle beschrieben, bekannt. Ebenfalls bekannt ist, dass Menschen auf dem Land besser schlafen; im Bundesvergleich am schlechtesten schlafen angeblich die Bewohner Berlins.
Weil Schlafmedizin noch ein relativ junges Fach ist, das zahlreiche Fachrichtungen miteinander verbindet und mehr als 80 klar definierte Krankheitsbilder mit umfasst, wird immer deutlicher, wie wichtig Forschung in diesen Bereichen ist.
Nicht zu vergessen ist auch, dass die meisten Schlafstörungen effektiv behandelt werden können.
Der VdK-Fachverband Schlafapnoe/Chronische Schlafstörungen wird seinen Teil dazu beitragen, dass Schlafmedizin in englishland den Stellenwert erhält, der ihr auf Grund der vielfältigen Auswirkungen zukommt.
Siehe auch Schlafapnoe

Entnommen aus: Schlafapnoe Aktuell; Heft 9; Juli 1999; Hrsg: VDK-Fachverband Schlafapnoe/Chronische Schlafstörungen

Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes):
Unter Schwangerschaftsdiabetes versteht man die Erstmanifestation einer Zuckerkrankheit während der Schwangerschaft, wobei die Häufigkeit in den Industrienationen bei 1-5% aller Schwangerschaften liegt. Diese Form kann wie ein bereits bestehender, schlecht eingestellter Diabetes mellitus zu erheblichen negativen Auswirkungen auf das ungeborene Kind führen, da die Symptome häufig unbemerkt bleiben. Aus diesem Grund sind routinemäßige Blutzuckerkontrollen oder bei erhöhtem Risiko auch ein oraler Glucosetoleranztest zum Schutz des Kindes notwendig. Bei guter Einstellung des Blutzuckers durch Diät oder Insulin werden Folgeschäden weitgehend verhindert. Zu diesen zählen eine erhöhte Fehlgeburtenrate, die Makrosomie (Geburtsgewicht über 4000g), vergrößerte, aber unreife innere Organe, die Neigung zum Abfallen des Blutzuckers (=Hypoglykämie) und erniedrigte Kalziumwerte im Blut. Insgesamt ist dadurch die Sterblichkeit dieser Kinder erhöht. Die wichtigste Maßnahme beim betroffenen Kind ist die Überwachung im Krankenhaus bis zur Stabilisierung der Organfunktionen.

Systole:
Ist der Moment, in dem sich das Herz zusammenzieht. Dadurch wird das Blut in die Gefäße gepumpt. Den Blutdruck in der Systole bezeichnet man auch als systolischen Blutdruck. Das ist der erste, größere der beiden Werte, die man bei der Blutdruckmessung bestimmt.

T Telemedizin:
Unter Telemedizin versteht man die Tatsache, medizinische Daten, also Texte, Tabellen, Befunde sowie Bilder, über große Entfernungen hinweg elektronisch auszutauschen bzw. zu versenden, um eine diagnostische oder therapeutische Interaktion zu ermöglichen.
U

Übergewicht:
Die Fettsucht (Adipositas) stellt in den Ländern mit ausreichender Versorgung an Nahrungsmitteln mittlerweile ein nicht unbeträchtliches sozio-ökonomisches Problem dar. Übergewicht führt zu einer Vielzahl von Komplikationen, die fast alle Organsysteme betreffen und zu einem erhöhten Risiko für eine ganze Reihe von Erkrankungen führen können. Übergewicht als weit verbreitetes Gesundheitsrisiko stellt die Medizin der entwickelten Länder daher vor ernstzunehmende Probleme. Übergewicht ist definiert als ein Körpergewicht über dem "normalen" Körpermassenindex (body mass index).
Die durch Übergewicht beeinflussten Begleiterkrankungen sollen unter anderem sein: Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Gicht und erhöhte Cholesterolwerte begünstigen das Entstehen von Arteriosklerose, die wiederum das Auftreten von koronarer Herzkrankheit und Herzinfarkt sowie von Schlaganfällen fördern. Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Krebserkrankungen, Darm- und Prostatatumoren bei Männern sowie Gebärmuttertumoren bei Frauen ist bei Übergewicht erhöht.


Übertragungsrate (MBit/s)

Anzahl der übertragenen Stromimpulse (Daten) pro Sekunde

V  
W

WEP

Wired Equivalent Privacy - 40-Bit-RC4-Algorithmus zur Verschlüsselung der Funknachrichten

WiFi
Wifi ist das Kompatibilitäts-Logo der Wireless Ethernet Compatibility Alliance (Weca), die das Ziel hat, den Markt für Wireless LANs nach dem Ethernet-Standard 802.11b voranzubringen. Sie bemüht sich unter anderem darum, Ordnung in den Gerätedschungel zu bringen. Bisher gab es eine Reihe von Problemen, die den Anwendern die Nutzung der mittlerweile 11 MBit/s schnellen WLAN-Karten und Access Points vergällten. Seit der Einführung von WiFi kann man nun nicht nur beliebige Karten an beliebigen Access Points anmelden sondern auch zwischen ihnen roamen. Dies war vorher meist nur zwischen Access Points des gleichen Herstellers möglich. Geräte die nach dem 802.11b-Standard im lizenzfreien 2,4-GHz-Band arbeiten, und das Logo tragen, verstehen sich untereinander. Auch die 40-Bit-WEP-Security (Wired Equivalent Privacy) entsprach nicht den Bedürfnissen des Geschäftsverkehrs, und so schraubte Weca die Anforderungen an die Logo-Inhaber gleich auf 128-Bit-Verschlüsselung nach oben. Mittlerweile lässt nahezu jeder Hersteller seine Komponenten durch die Weca zertifizieren.

WLAN

Wireless Lokal Area Network – kabellose lokale Verbindung mehrerer Computer auf Funk- oder Infrarotbasis.

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